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Die Vision

von Liane Maria Schäfer


Wie vom Blitz getroffen!
Da macht sich etwas breit in deinem Körper-Geist-System wie das Kind im Leib der Schwangeren.
Du hat keine Wahl. Der Zeitpunkt? Vollkommen offen.
Manche trifft es früher im Leben, manche später! Eine Art Saulus-Paulus-Erlebnis.
Initialzündung! Urknall! Ab jetzt ist alles anders!

Man nennt es Vision, eine innere Schau, der Same einer Idee, die sich uns (dich und mich) ausgesucht hat, um verwirklicht zu werden. Da will etwas Gestalt annehmen, das aus der unsichtbaren, geistlichen Welt kommt.
Zunächst ist das vielleicht Freude, Erstaunen, Klarheit, sogar Begeisterung! Ja noch mehr – ein Gefühl von Erhabenheit und Leichtigkeit kann aufkommen! Eine Tür öffnet sich in eine großartige Zukunft!
„Wunderbar!“ So mache ich das. „Das wäre super.“ und „Ich werde mich morgen darum kümmern!"

Ein paar Tage später:
„Naja. Ich weiß nicht.“ „Das ist mir doch eine Nummer zu groß!“
Das kannst ich doch nicht! Mir fehlen alle Fähigkeiten. Warum gerade ich ? Wozu die Anstrengung?
Interessiert ja doch niemand!
Also geht der Alltag wie gewohnt weiter! Alles Hirngespinste – denkt es da in dir – Auswüchse einer etwas übersteigerten weiblichen Phantasie! Verwirrung der Persönlichkeit, die Wechseljahre!
Aber - du spürst es wieder ganz intensiv, d.h. du weißt es eigentlich genau. Das Kind muss ausgetragen werden.
Es will leben! Nur mit Gewalt ließe sich daran etwas verändern!
Du bist das Medium, dazu ausersehen, den Prozess zu ermöglichen. Da will sich etwas manifestieren, Gestalt annehmen, sichtbar werden in der Welt. Doch wo kommt dieses Etwas her?
Kann ich, darf ich, soll ich das verhindern? Bin ich nicht angesprochen? Von wem? Warum gerade ich? Am liebsten würde ich es wieder von mir wegschieben! „Vielen Dank !“ „Ich brauche dich nicht!“ „Du bereitest mir nur Beschweren, Arbeit, Kummer ...! Mein Gewohntes ist mir lieber!
Störe mich bitte nicht mehr!“ „Wem schade ich, wenn ich mich weigere?“ Vielleicht mir selbst,bzw. nur mir selbst, auch den anderen, den Mitmenschen, die Teil der Vision werden könnten?
Das Nichthandeln bringt mich um die Freude und den Stolz mit dessen ich meine geistigen Kinder betrachten könnte!
So weit, so gut! Also los! Was habe ich, was sind meine Ressourcen, was fehlt noch.
13 Jahre Schule, die habe ich absolviert! Habe ich da gelernt, wie man Visionen verwirklicht,wie man eigene, individuelle Schöpfungen auch gegen Widerstände in die Welt bringt?
Lernen das die Kinder heute? Ist es nicht vielmehr so, das wir hauptsächlich lernen zu reproduzieren als zu produzieren?
Und auch nach der Schulzeit: Regeln, Gesetze, Bestimmungen, Politik, Polizei, das Geld, die Arbeitsplätze, die Rente. „Das hat sich bewährt!“ Das hat man immer schon so gemacht! Die Eltern, die Großeltern, die Schule, die Kirche, was macht das mit uns? Bombenfestgefahrene Strukturen!
Mauern über Mauern. Die Posaunen von Jericho!? Machtlos! Vollkommen wirkungslos!
Institutionalisierung von der Kinderkrippe an (heute 2012 gerade wieder ganz aktuell).
„Du darfst nicht!“ „Du sollst nicht!“ tönt es allen Orts!
Die Wirtschaft, der Euro, Europa, Sachzwänge usw., usw.....! Totschläger für alles Neue, Farbige, Kreative, Niedagewesene – ja für das im wahrsten Sinne des Wortes Urmenschliche!
Wie wohl fühlen wir uns in diesem globalen Dorf? Massenkonsum, Massengesellschaft, Verstädterung, Megastädte, Industrienahrung, Verkehrschaos, Entfremdung, Massenmedien, Einheitsbrei wohin man blickt.
Die Visionäre, die Dichter, die Denker, die Lebenskünstler, gibt es die denn noch? Natürlich gibt es die!
Hoffentlich vermehren sie sich wieder! Die Menschheit läuft sonst Gefahr, ihr kreatives, schöpferisches Handeln in Sachzwängen zu begraben, gebunden an die Fesseln von überholten gesellschaftlichen Regeln,Übereinkünften, Vorurteilen und Ängsten. Das ist vielleicht starker Tobak, vermischt mit einigem persönlichen Unwohlsein! Aber: „Geht es wirklich nur mir so?“ Was ist zu tun? Brauchen wir andere Fähigkeiten?
Wenn ja, dann stehen wir am Anfang einer neuen Zeit, eines Umbruchs und Aufbruchs.
Gerufen werden wir bestimmt weiterhin. Bestärken wir uns gegenseitig darin, den jeweiligen Ruf auch zu hören, aufzunehmen und in die Welt hinauszutragen. Sieben (7) Milliarden Rufe, 7 Milliarden neue Möglichkeiten.
Welche Vielfalt, wieviel Geist, welche Farbenpracht, was für eine Welt!?

Liane Maria Schäfer



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